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Warum der Januar-Start für Eltern so hart ist (und wie du dein Kind auffängst)

Das Überlebenspaket für die ersten Wochen nach den Feiertagen

Veröffentlicht am 14. Jan. 2026
Warum der Januar-Start für Eltern so hart ist (und wie du dein Kind auffängst)

Das Adrenalin hat uns durch die erste Januarwoche getragen. Doch jetzt schlägt der „Dopamin-Crash“ so richtig zu.

Die Wissenschaft: Zu viel Bildschirmzeit und Zucker an den Feiertagen haben die „exekutiven Funktionen“ deines Kindes geschwächt.

Die Lösung: Führe einen „reizarmen Morgen“ ein und nutze Die magische Reise in den Ruhe-Wald als Werkzeug zur emotionalen Begleitung.

Das Ergebnis: Weg vom bloßen „Funktionieren“ (Maßregeln) hin zur echten „Verbindung“ (Halt geben).

Lies alles dazu in unserem neuesten Blogbeitrag:

1. Das kollektive Seufzen im Januar

Es ist Anfang Januar. Die Weihnachtsdeko ist wahrscheinlich schon in Kisten verpackt, aber der „Feiertags-Kater“ ist noch immer deutlich spürbar. Während die erste Woche zurück in der Schule oder im Kindergarten noch vom Elan des Neuanfangs getragen wurde, prallen wir in dieser zweiten Woche gegen die sprichwörtliche „Januar-Wand“.

Vielleicht hast du es schon bemerkt: Mehr Widerstand an der Haustür, „mysteriöse“ Bauchschmerzen vor dem Losgehen und die plötzliche Unfähigkeit deines Kindes, seine Schuhe zu finden – obwohl sie gestern genau dort standen. Als Eltern spüren wir den Druck, sofort wieder voll durchzustarten, aber das Nervensystem unserer Kinder steckt oft noch im langsamen, hochstimulierten Rhythmus vom Dezember fest.

2. Die Wissenschaft hinter dem „Dopamin-Crash“

Warum „explodiert“ dein Kind wegen einer Schüssel Müsli? Das ist kein schlechtes Benehmen, sondern Physiologie. Im Dezember ist das Gehirn in Dopamin gebadet – durch Süßigkeiten, Geschenke und die ständige Aufregung der Feiertage.

Bis zum 9. Januar sind diese Werte wieder auf den Normalnullpunkt abgestürzt. Laut Studien zur neurologischen Entwicklung aus dem Jahr 2025 sinken mit dem Dopaminspiegel auch die „exekutiven Funktionen“ (die Fähigkeit zu planen, sich zu konzentrieren und Emotionen zu regulieren). Dein Kind ist neurologisch schlichtweg nicht ausreichend für die Anforderungen einer vollen 5-Tage-Woche gerüstet.

Infographic Calm Book

3. Der Teufelskreis der Bildschirme vs. der „analoge Anker“

Im Jahr 2026 sehen wir die langfristigen Auswirkungen dessen, was Experten die „digitale Emotionsregulations-Falle“ nennen. Wenn ein Kind frustriert ist, bietet ein Tablet sofortige Ablenkung. Es betäubt den Frust, aber es verarbeitet ihn nicht.

Der „Screen Inferiority Effect“ (Forschung 2025): Jüngste fMRT-Studien, die Kinder beim Lesen auf Tablets im Vergleich zu physischen Büchern untersuchten, zeigen: Das Lesen von Gedrucktem führt zu einer deutlich höheren Aktivität in den Beta- und Gamma-Frequenzbändern des Gehirns. Diese Bereiche sind für Fokus und emotionale Regulierung zuständig. Bildschirme hingegen korrelieren mit Theta-Wellen, die mit Tagträumerei und mangelnder kognitiver Beteiligung in Verbindung gebracht werden.

4. Dein „Ruhe-Set“ für den Januar

Um die Januar-Wand zu überwinden, brauchen wir Werkzeuge, die eine „sensorische Brücke“ zurück in den Alltag schlagen:

  • Der 10-Minuten-Morgenpuffer: Lass alle Geräte aus, bis das Kind aus dem Haus ist. Das verhindert eine digitale Reizüberflutung, bevor es überhaupt im Klassenzimmer ankommt.

  • Visuelle Abläufe: Kindern unter 10 Jahren fehlt oft die innere „Uhr“, um Übergänge zu meistern. Eine einfache Zeichnung der Morgenroutine am Kühlschrank nimmt den Druck und reduziert Angst.

  • Begleiten statt Maßregeln: Wenn sie schreien: „Ich hasse die Schule!“, sagen sie eigentlich: „Ich bin völlig überfordert.“ Begegne ihnen mit einer Umarmung oder einem tiefen Atemzug, bevor du das Verhalten ansprichst.

  • Der „analoge Anker“: Ersetze 20 Minuten Bildschirmzeit am Abend durch ein haptisches, echtes Buch.

5. „Die magische Reise in den Ruhe-Wald“

Hier wird der CUKIBO-Ansatz von einem schönen Geschenk zu einem echten Erziehungswerkzeug. In unserem Buch Die magische Reise in den Ruhe-Wald liest dein Kind nicht einfach nur eine Geschichte – es ist die Hauptfigur einer therapeutischen Reise.

De Front 2 Forest

Warum Personalisierung der Schlüssel zum Lernen ist Wenn ein Kind sich selbst sieht (sein Name, sein Aussehen) und von magischen Charakteren durch Techniken wie die „tiefe Bauchatmung“ oder das „Benennen der Wutwolke“ geführt wird, behandelt das Gehirn dies wie eine Generalprobe. Durch den „Selbstbezug-Effekt“ lernt es nicht über irgendeine Figur; es baut eine Erinnerung an die eigene Fähigkeit auf.

Spaß fürs Kind, Unterstützung für dich Vielen Eltern ist es unangenehm, Übungen zur Gefühlsregulation „trocken“ beizubringen. Wir sind schließlich nicht alle Therapeuten! Das Buch nimmt dir diese Arbeit ab. Geführt von magischen Wesen lernt dein Kind wertvolle Fähigkeiten – wie man Frust einfach „pustet“ –, die es auch lange nach dem Ende der Geschichte anwenden kann.

6. Fazit: Mit Liebe halt geben

Der Januar muss kein Schlachtfeld der Willenskraft sein. Wenn wir die Wissenschaft hinter der „Januar-Wand“ verstehen und digitale Ablenkung durch analoge Anker ersetzen, geben wir unseren Kindern den Raum, ihren eigenen Rhythmus wiederzufinden.

Du machst einen tollen Job. Diese Woche ist für alle hart, aber eine Geschichte, eine Kuscheleinheit und ein kleines bisschen Magie aus dem „Ruhe-Wald“ können den entscheidenden Unterschied machen.


Bereit, dein Kind durch die Januar-Wand zu begleiten? Erstelle heute noch „Die magische Reise in den Ruhe-Wald“ für dein Kind.